Friedliche Revolution 1989/90 – Open-Air-Ausstellung
Die Ausstellung fand bis zum 3. Oktober 2010 auf dem Alexanderplatz statt.
Am Dienstag, den 4. Mai 2010 besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Open-Air-Ausstellung "Friedliche Revolution 1989/90" auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Bei ihrem Rundgang wurde Sie begleitet vom Vorstandsvorsitzenden der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., Siegfried Zoels, von Kulturstaatssekretär André Schmitz, vom Kurator der Ausstellung, Tom Sello, sowie vom Veranstalter Kulturprojekte Berlin, Geschäftsführer Moritz van Dülmen.
Die Ausstellung beleuchtet die dramatischen Ereignisse der friedlichen Revolution und stellt ihre Akteure in den Mittelpunkt. Sie zeigt in faszinierenden Bildern, wie vielschichtig dieser Prozess verlief und dass der Ausgang weder zwangsläufig noch selbstverständlich war. Die Ausstellung ist täglich von 0 bis 24 Uhr zugänglich und befindet sich neben der Weltzeituhr. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist zweisprachig. Das FührungsNetz von Kulturprojekte Berlin bietet ein vielfältiges Vermittlungsprogramm.
Ein Projekt der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit Kulturprojekte Berlin; gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Wie schon im letzten Jahr wurde auch in diesem Jahr die Gelegenheit genutzt, um in der Open-Air-Ausstellung Friedliche Revolution 1989/90 auf einer großen Leinwand auf dem Alexanderplatz wichtige Spielfilme zu zeigen. Ergänzt wurde das Filmprogramm in diesem Jahr durch eine Blues-Session mit Mr. Speiches Monokel-Blues-Band und Gästen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch das Bundesministerium des Innern und begleiten die Open-Air-Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ sowie die Errichtung von Erinnerungsstelen in Berlin, jeweils gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.
Weitere Informationen zur Friedlichen Revolution: revolution89.de und Havemann-Gesellschaft.de
Die Karte und ein Flyer zur Ausstellung zum Download.
100 Dominosteine des 9. November
Am 9. November 2009 waren 1.000 überdimensionale Dominosteine Teil der Inszenierung beim “Fest der Freiheit“ am Brandenburger Tor. Weltweit wurde die Festveranstaltung übertragen und die Dominosteine wurden zu Hauptakteuren eines bewegenden Abends.
Die "Domino-Riesen", zum Mauerfall-Jubiläum vor allem von Schülern und Jugendlichen aus Deutschland und der ganzen Welt sowie von zahlreichen Prominenten gestaltet, stoßen weiterhin auf großes Interesse.
Eine Auswahl von 100 Dominosteinen war im Mai für jeweils 14 Tage in zwei großen Berliner Bahnhöfen zu sehen. Im Ostbahnhof wurden die Steine vom 3. Mai und bis zum 16. Mai 2010 präsentiert. In der zweiten Maihälfte war die Ausstellung dann im Untergeschoss des Berliner Hauptbahnhofes zu sehen.
Die Kulturprojekte Berlin GmbH, Initiator und Veranstalter der Dominoaktion und des Themenjahres “20 Jahre Mauerfall“, nutzte noch bis zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010 immer wieder Gelegenheiten, Dominosteine in öffentlichen Bereichen auszustellen.
Jeder Dominostein ist ein Unikat! Die Motive bilden in einer großen Breite die Auseinandersetzung mit dem Thema Mauerfall ab.
Vom begehrten "Dominobuch", indem sämtlicheSteine dokumentiert sind, gibt es noch eine begrenzte Stückzahl für 5,00 € unter www.kulturprojekte-berlin.de
Daten und Fakten
Größe eines Dominosteins 1 m Breite x 2,50 m Höhe x
0,40 m Tiefe
Material Styropor mittlerer Dichte mit
Hülle aus Schleiernessel
Gewicht ca. 20 kg
Veranstalter und Absender:
Kulturprojekte Berlin GmbH, Klosterstraße 68,
10179 Berlin www.kulturprojekte-berlin.de
2009 – 20 Jahre Mauerfall
2009 jährten sich die Friedliche Revolution und der Fall der Mauer zum 20. Mal. Diese Ereignisse waren Ergebnis, aber auch Auslöser für tief greifende Veränderungen, die Deutschland und Europa Ende der 1980er Jahre erfassten.
9. November 2009 – Fest der Freiheit
Die Überwindung der Berliner Mauer – ein Neubeginn in Deutschland und Europa – wurde mit einem großen "Fest der Freiheit" am Brandenburger Tor gefeiert. Gemeinsam mit Gästen aus aller Welt, mit Zeitzeugen aus den Tagen des Falls der Berliner Mauer sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, begingen Berlinerinnen und Berliner dieses unvergessliche Ereignis von historischer Tragweite.
Die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor unter Leitung von Daniel Barenboim eröffneten das Fest auf dem Pariser Platz. Die ersten Dominosteine wurden von Lech Walesa und Miklos Nemeth angestoßen. Weitere Informationen unter mauerfall09.de
Das Berliner Themenjahr "20 Jahre Mauerfall" wird gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.












