Ostkreuzschule: Birte Kaufmann, o.T., 2011

5. Europäischer Monat der Fotografie Berlin

19. Oktober bis 25. November 2012

Zum fünften Mal findet in diesem Jahr das größte deutsche Fotofestival statt: der Europäische Monat der Fotografie Berlin. Seit 2004 präsentieren alle 2 Jahre in internationalem Rahmen mehr als 100 Institutionen – darunter Museen, Kulturinstitute, Galerien, Botschaften, Landesvertretungen, Fotoschulen und Projekträume – zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen zu historischer und zeitgenössischer Fotografie. Der MdF Berlin ist Teil des Netzwerks Europäischer Foto-Festivals der Städte Berlin, Bratislava, Budapest, Ljubljana, Luxemburg, Moskau, Rom, Paris und Wien. Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine gemeinsam konzipierte Ausstellung zeitgenössischer europäischer Fotografie, die in den Partnerstädten gezeigt wird, sowie der Ausbau des europäischen Netzwerkes.

 

Aktuelle Informationen

Katia Reich hat seit dem 15. Februar 2012 die kuratorische Leitung der 5. Ausgabe des Europäischen Monats der Fotografie Berlin übernommen.
Anmeldeschluss für die 5. Ausgabe war der 16. März um 12 Uhr.

Die Jury unter der Leitung von Katia Reich tagt Ende März. Sie besteht aus Florian Ebner (Museum für Photographie Braunschweig e.V.), Matthias Harder (Helmut Newton Foundation), Felix Hoffmann (C/O Berlin), Gereon Sievernich (Martin-Gropius-Bau) und Christiane Stahl (Alfred Erhardt Stiftung).

Thema 2012: Der Blick des Anderen

Im Zeitalter der fast grenzenlosen Mobilität von Menschen, Waren und Gütern sind „das Eigene und das Fremde“ heutzutage kaum noch zu trennen und abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Menschen werden aus politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Beweggründen zu modernen Nomaden und sind gezwungen, sich immer wieder mit Neuem, mit Anderen und der eigenen Identität auseinanderzusetzen. Kurz: Wir leben in einem Zeitalter der permanenten Migration. Der Blick auf den Anderen, und dessen Blick auf uns, die Reflektion darüber sind Teil der alltäglichen Wahrnehmung, Dokumentation und Instrumentalisierung.
Die unterschiedlichen Medien und ihre Kanäle, darunter auch die sozialen Netzwerke, unterstützen diesen Prozess: ungefiltert und in Echtzeit produzieren, distribuieren, manipulieren und konsumieren Menschen Bilder in jeglicher Form und liefern einen Beitrag zur dokumentarischen, künstlerischen und politischen Beschreibung der Welt.

2012 sollen Phänomene wie zum Beispiel Blicke der Veränderung, Blicke auf Anderes und Andere, aber auch die Blicke der Anderen auf uns Schwerpunkte des MdF Berlin sein.

Durch die Arbeiten der beteiligten Fotografinnen und Fotografen sollen ein „Dialog der Blicke“ und damit ein Bild unserer gegenwärtigen Gesellschaft(en) entstehen. Welche Rolle in dieser Hinsicht historische Bilder vom „Eigenen und Fremden“ spielen können, kann ebenfalls Bestandteil der Präsentationen sein.

 

Festivalkatalog

Auch 2012 wird es wieder einen ausführlichen Festivalkatalog geben, in dem alle Ausstellungen der beteiligten Partner präsentiert werden. Erstmals wird das Buch auch in englischer Sprache erhältlich sein. Zum Preis von 7,50 € kann der Katalog ab ca. Mitte Oktober bei allen beteiligten Institutionen sowie bei Kulturprojekte Berlin erworben werden.

 

Teilnahmebedingungen

Am MdF Berlin teilnehmen können Museen, Kulturinstitute und Galerien etc. aus Berlin und Potsdam, die sich in professioneller Weise mit Fotografie beschäftigen. Leider können einzelne Fotografinnen und Fotografen nicht zugelassen werden.

 

Detaillierte Teilnahmebedingungen (PDF)

 

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