MuseumsModerator / MuseumsModeratorin
Der Lehrgang vermittelt grundlegende und spezifische Kompetenzen der Didaktik und Methodik zur Begleitung und Moderation von Besuchergruppen in Museen und Ausstellungen. Die Teilnehmer werden befähigt, in verschiedenen Museumssparten offene Bildungs- und Erlebnisangebote zu entwickeln und durchzuführen. Am Ende legen sie eine schriftliche und eine praktische Prüfung ab. Sie erhalten das Zertifikat „MuseumsModerator“.
Der Lehrgang besteht derzeit aus 3 Einheiten:
- Spezifische Didaktik in den Sparten: Kunstmuseen bis Ende 19. Jahrhundert (Kunst I), Kunstmuseen des 20. und 21. Jahrhunderts (Kunst II), Geschichtsmuseen, Technikmuseen, Fotografiemuseen und Filmmuseen
- Aktivierende Methodik zur persönlichen und nachhaltigen Auseinandersetzung der Besucher mit Objekten und Inhalten von Ausstellungen
- Grundlagen der Museumskunde wie Geschichte des Museums und der Museumsspädagogik, Ausstellungsgestaltung (Visuelle Kommunikation), Gliederung der Museumslandschaft, Berufsfelder im Museum
Während des Lehrgangs lernen die Teilnehmer die spezifische Didaktik einzelner Museumssparten kennen und die vielfältigen Methoden ihrer Vermittlung bei unterschiedlichen Themen und Zielgruppen sicher anwenden.
Spezifische Didaktik einzelner Museumssparten
Wie in der Schule so werden auch im Museum Kunstwerke und Geschichtsdokumente mit Hilfe fachdidaktischer Kriterien nahegebracht. Eine Gemäldesammlung Alter Meister zu vermitteln, braucht ein besonderes „Raster“ an Fragestellungen, das sich von dem in der Galerie moderner und zeitgenössischer Kunst grundlegend unterscheidet; die Auseinandersetzung mit einem technischen Objekt wird durch ein spezifisches Vorgehen wirksam und die Begegnung mit einem historischen Schriftstück entsprechend eindrucksvoll.
Aktivierende Methodik für Besuchergruppen
MuseumsModeratoren schaffen Bildungserlebnisse in Museen auf der Grundlage moderner Lerntheorien und bewährter und innovativer museumspädagogischer Methoden. Die Aktivierung ihrer Führungsteilnehmer sorgt für Vielfalt an Eindrücken und Nachhaltigkeit des Erlebten. Die Anwendung geeigneter Methoden und die Performanz in der Gruppe schaffen das Szenario, in dem sich das Wissen und die Erfahrungen aller darstellen.
Während es in der spezifischen Didaktik um das „Was“ und "Warum" bezüglich der Auswahl an Objekten und Fragestellungen geht, geht es in der aktivierenden Methodik um das „Wie“ und "Womit" der passenden Impulse im angemessenen Rhythmus. Über die Struktur des Lehrgangs lesen Sie hier mehr.
