Aufbau des Unterrichts
Der Unterricht ist in vier Blöcken von fünf Tagen organisiert. Er findet in Seminarräumen der Kulturprojekte Berlin GmbH und der VHS Tempelhof-Schöneberg sowie in Museen statt. Zwischen den vier Unterrichtsblöcken ist jeweils drei bis vier Wochen Zeit für Arbeitsaufträge. Nach Auskunft der bisherigen Absolventen des Kurses beträgt die durchschnittliche Zeit für die Bearbeitung dieser Aufträge ca. 10 Stunden.
In den ersten beiden Unterrichtswochen erhalten die Teilnehmer Kenntnisse zur spezifischen Didaktik der Technik-, der Geschichts-, der Kunst- und Fotografiemuseen in einem Haus dieser Sparte (z.B. Deutsches Technikmuseum Berlin, Deutsches Historisches Museum, Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlinische Galerie und andere). Außerdem beschäftigen sie sich mit der Methodik der Moderation inklusive Rhetorik und Körpersprache.
Bei einem „Bergfest“ in der Mitte des Lehrgangs werden diese Kenntnisse zusammengetragen und miteinander in ihrer Spezifik verglichen.
In den beiden folgenden Unterrichtswochen wenden die Teilnehmer ihre Kenntnisse der Didaktik und Methodik an, indem sie zwei verschiedene Minipräsentationen „vor Ort“ durchführen, die das Besondere der Vermittlungsarbeit in der jeweiligen Museums-Sparte ins Zentrum stellen. Sie erproben also ihr Können im „Transfer“. Dabei erweitern sie ihre methodischen Kompetenzen, die durch weiteren Input in Moderationstechnik und Rhetorik sowie Museumskunde vertieft werden.
Der Stundenplan für den Lehrgang 2010/11 bildet beispielhaft die Struktur des Unterrichts ab. Der Farbcode ist zu beachten, der die einzelnen Fächer und Lerngebiete spezifiziert.
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