Das Neue Berlin
Berlin ist wieder geeint und Hauptstadt. Umbauten, Neubauten, ja ganze Viertel sind neu entstanden: die Geschäftshäuser in der Friedrichstraße, der Pariser, Leipziger und Potsdamer Platz, das Botschaftsviertel im Tiergarten, das Regierungs-viertel. Weit über die Grenzen Berlins haben Bauvorhaben wie der Masterplan für die Museumsinsel und zum neuen Hauptbahnhof, die Pläne zum Schlossplatz und zur Stadtplanung rund um den Alexanderplatz für Aufsehen gesorgt. Architekten wie Sir Norman Foster, Axel Schultes, Renzo Piano oder David Chipperfield haben Berlin ein neues Gesicht gegeben. Innenbesichtigungen und die Erläuterung der Berliner Stadtmodelle sind nach Absprache möglich.
Altersgruppe: Jugendliche ab 15 Jahre, Studenten und Erwachsene
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 120 min
Kosten: Schüler und Studenten 120,- €, Erwachsene 154,- €
Sprachen: Deutsch, Englisch
Gebaute Utopie – 40 Jahre DDR Architektur
Berlin – Hauptstadt der DDR - war ein Projekt, an dem fast 40 Jahre gebaut wurde. Auf unserer Tour geht es um die Geschichte und das Leben rund um die Stalin- und Karl-Marx-Alle, wir lernen den »ersten sozialistischen Wohnkomplex« kennen, ein zentrales Wohnviertel, errichtet als leuchtende Stadt der Zukunft, die sich aber immer an den Resten der alten Stadt stieß. QP 61, WBS 70 – was so normiert klingt, birgt auch viele Überraschungen und Entdeckungen in sich. Im Zentrum, am Alexanderplatz, beenden wir die Tour mit einem Ausblick in heutige Planungsvorhaben.
Altersgruppe: Jugendliche ab 16 Jahre, Studenten und Erwachsene
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 120 min
Kosten: Schüler und Studenten 120,- €, Erwachsene 154,- €
Sprachen: Deutsch, Englisch
Der Potsdamer Platz
Der Potsdamer Platz wurde am Ende des 19. Jahrhunderts zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Stadt, stand für Hektik und quirlige Lebendigkeit der Metropole. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg blieb der Potsdamer Platz ein wichtiger Verknüpfungs-punkt zwischen Ost und West, der 1961 abrupt mit dem Mauerbau gekappt wurde. Mit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 erhielt der Platz städtebaulich und symbolisch seine Bedeutung zurück, neue Planungen wurden schnell entwickelt und innerhalb eines knappen Jahrzehnts auf der damals größten Baustelle Europas verwirklicht. Der Potsdamer Platz wird heute mit den Namen international renommierter Architekten wie Renzo Piano, Helmut Jahn, Hans Kohlhoff, Arata Isozaki in Verbindung gebracht.
Altersgruppe: Jugendliche ab 15 Jahre, Studenten und Erwachsene
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 90 min
Kosten: Schüler und Studenten 90,- €, Erwachsene 115,- €
Sprachen: Deutsch, Englisch
Rund um das Klosterviertel – zu den Ursprüngen Berlins
Zwischen der S-Bahntrasse im Osten, der Spree im Süden, der Grunerstraße und der Jüdenstraße liegt das Klosterviertel, das Herzen Berlins. Die barocke Parochialkirche mit dem Friedhof, das Podewilsche Palais, der berühmte Gasthof zur letzten Instanz, ein Stück der Berliner Stadtmauer, die Littenstraße mit dem Amtsgericht, das Alte Stadthaus, erbaut von Ludwig Hoffmann, mit dem Bärensaal und den verspielten Bärenplastiken am Eingang, das Neue Stadthaus, aus der Zeit des Nationalsozialismus prägen das verschlafene Viertel. Kein Geschäft ist weit und breit zu sehen. Hier war einst ein kleinparzellig bebautes und belebtes Wohnviertel, das sich rund um das Graue Kloster, die Klosterkirche der Franziskaner seit dem 13. Jahrhundert am Rande des damaligen Zentrums entwickelt hatte. Der Neubau der Niederländischen Botschaft des Architekten Rem Koolhaas am Spreeufer und die Neuplanung des Areals wo sich ehemals der Große Jüdenhof befand, geben Anlass zu Fragen über die zukünftige Gestaltung, Nutzung und Belebung im Herzen Berlins.
Altersgruppe: Jugendliche ab 14 Jahre, Studenten und Erwachsene
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 90 min
Kosten: Schüler und Studenten 90,- €, Erwachsene 115,- €
Sprachen: Deutsch, Englisch
Vom Checkpoint Charlié zum Potsdamer Platz
Der Weg führt vom legendären Checkpoint Charlié zum Potsdamer Platz, heute Inbegriff des "Neuen Berlin". Preußen, die Weimarer Republik, der Nationalsozialismus, die Teilung und die Wiedervereinigung Deutschlands haben hier, auf wenige Kilometer verdichtet, ihre Spuren hinterlassen. Seit der Internationalen Bauausstellung 1987 haben Architekten wie Renzo Piano, Helmut Jahn, Zaha Hadid, Josef Paul Kleihues, Philip Johnson, Matthias Sauerbruch und
Louisa Hutton das heutige Stadtbild entlang der ehemaligen Mauer entscheidend geprägt. Dieses Spannungsfeld von Architektur und Geschichte ist Thema des Spaziergangs.
Altersgruppe: Jugendliche ab 14 Jahre, Studenten und Erwachsene
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 90 min
Kosten: Schüler und Studenten 90,- €, Erwachsene 115,- €
Sprachen: Deutsch, Englisch
Das Botschaftsviertel im Tiergarten
Nördlich des Landwehrkanals erstreckt sich das ehemalige Geheimratsviertel vom Potsdamer Platz entlang der Tiergartenstraße nach Westen. Mit alten Landhäusern und Villen galt es als eine der vornehmsten Adressen in Berlin. Seit 1900 bildete sich hier das Botschaftsviertel heraus, in den 1930er Jahren saß hier das Oberkommando der Wehrmacht. Die meisten der Gebäude wurden durch Bomben gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört. Nach dem Mauerfall wurde das Gebiet erneut zum Botschaftsviertel. Neue Botschaften wie die Indische und die Arabische Botschaft, aber auch Landesvertretungen der Bundesländer und Niederlassungen großer Verbände und Parteien kamen hinzu. Der Spaziergang durch dieses Viertel ist für Liebhaber moderner Architektur und Geschichte ein Muss, besonders wenn sich die Gelegenheit bietet, einzelne Gebäude auch von Innen zu besichtigen.
Weitere Architekturführungen zu speziellen Themen und Objekten bieten wir auf Anfrage
Altersgruppe: Jugendliche ab 14 Jahre, Studenten und Erwachsene
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 90 min
Kosten: Schüler und Studenten 90,- €, Erwachsene 115,- €
Sprachen: Deutsch, Englisch
Berliner Höfe – ein Rundgang durch die neue Mitte von Berlin
Die Spandauer Vorstadt, im historischen Zentrum von Berlin gelegen, ein geschütztes Flächendenkmal, ist heute eine beliebte Wohngegend mit Kleinstadtcharakter und der Infrastruktur einer Großstadt. Die dunklen Hinterhöfe von einst sind zu Oasen der Ruhe geworden. In die ehemaligen Stallungen, Wagenremisen, Werkstätten und Stockwerkfabriken sind Künstler, Galeristen, Modedesigner, Bars, Cafes und Restaurants eingezogen. Noch heute ist die Entwicklung dieses Stadtteiles über mehrere Jahrhunderte anhand von steinernen Zeitzeugen gut ablesbar. Die Kunsthöfe in der Auguststraße, die Heckmannhöfe, die Sophie-Gips-Höfe und nicht zuletzt die detailgetreu rekonstruierten Hackeschen Höfe tragen zum Mythos Spandauer Vorstadt bei.
Altersgruppe: Jugendliche ab 14 Jahre, Studenten und Erwachsene
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 120 min
Kosten: Schüler und Studenten 120,- €, Erwachsene 154,- €
Sprachen: Deutsch, Englisch
Weitere Architekturführungen zu ausgewählten Themenschwerpunkten auf Anfrage
