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„Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz sind Werte, um die wir uns gemeinsam und jeder in seinem persönlichen Umfeld bewusst kümmern müssen, das ist eine unserer Kernbotschaften des Themenjahres. Die Vielfalt eines weltoffenen Berlins der 1920er und 1930er Jahre wurde durch den Nationalsozialismus in kürzester Zeit und mit schwerwiegenden Folgen zerstört. Dass wir jetzt sagen können, Berlin hat diese Vielfalt wiedergewonnen, ist nicht selbstverständlich, sondern eine Leistung unserer Stadt, unserer Bürgerinnen und Bürger, die es aktiv zu bewahren gilt. Diese zentrale Botschaft richtet sich an alle Berlinerinnen und Berliner, besonders auch an die junge Generation in unserer Stadt, wie an die zahlreichen Gäste aus nah und fern, die uns jedes Jahr genau deshalb besuchen“, so der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.
Mehr als 120 Projektpartner, die Portalausstellung im Deutschen Historischen Museum (DHM) sowie zahlreiche Veranstaltungen.
Mehr als 120 Projektpartner engagieren sich gemeinsam für das Themenjahr. Dazu gehören unter anderem Museen, Vereine, Verbände, Stiftungen, Unternehmen, Galerien, Künstler, Theater, Archive, Bezirksämter, Institute, Kircheneinrichtungen, Gedenk-, Dokumentations- und Erinnerungsstätten wie private Initiativen in Berlin.
Die Auswirkungen der nationalsozialistischen Diktatur auf das gesellschaftliche Leben sind Inhalt ihrer zahlreichen Veranstaltungen, die unter dem Dach des Themenjahres 2013 stattfinden werden.
Auf der umfangreichen Webseite finden sich viele interessante Themen zu den Projekten, den historischen Rahmendaten, den Open-Air-Ausstellungen (siehe Pressetext anbei) einschließlich der zentralen Porträtausstellung mit insgesamt über 200 Porträts.
Der biografische Zugang zieht sich als roter Faden durch die zahlreichen Themenjahr-Aktivitäten. Die Biografien verknüpfen die Projekte, Veranstaltungen und die verschiedenen Angebote miteinander und ermöglichen so, dem Leben, dem Schaffen und dem Schicksal einzelner Persönlichkeiten in dieser Zeit ganz nah und verständlich folgen zu können. Darunter sind bekannte Namen, die vor 1933 die Vielfalt Berlins repräsentierten, wie Albert Einstein oder Bertolt Brecht, die meisten aber sind uns heute unbekannt – Musiker, Fotografen, Kabarettisten, Dichter, Varietékünstler und Zirkusartisten.
Ab 30. Januar gibt es Gelegenheit, diesen Menschen und ihren Lebenswegen zunächst in der Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor näher zu kommen und sie als Ausgangspunkt für die eigene Entdeckungsreise zu nehmen. Einige Wochen später zieht die Open-Air-Ausstellung voraussichtlich zum Lustgarten um.
Einen stets aktuellen Überblick über Ausstellungen, Diskussionsrunden und Lesungen, Publikationen, Filmprojekte, Stadtführungen und Rundgänge, aber auch temporäre Kunstprojekte, Multimedia-Collagen, Apps sowie Theater-Features bietet die Webseite www.berlin.de/2013. Auch der weltweit bekannte Datenpool des Projektes „Stolpersteine“ wurde in das Internetportal des Themenjahres eingebunden und ist auf der interaktiven Stadtkarte mit mehr als 1.500 „Stolpersteinen“ sichtbar. Im Jahresverlauf bietet die Internetseite viele spannende Informationen und wird ständig erweitert durch die wachsende Anzahl der Projektpartner sowie hinzukommende Veranstaltungen und Biografien. Zahlreiche Inhalte bleiben dauerhaft auf dem Stadtportal www.berlin.de erhalten und ergänzen das vorhandene Recherche- und Informationsangebot.
Unter dem Titel „Zerstörte Vielfalt“ startet über die Webseite im Frühjahr 2013 ein internationaler Aufruf, wodurch Lebensgeschichten von Berlinerinnen und Berlinern, deren Biografien durch den Nationalsozialismus schicksalhaft beeinflusst worden sind, an dieser Stelle veröffentlicht werden können. Diese Zeitzeugen, aber auch deren Freunde oder Familienmitglieder, sollen Teil der Stadtgeschichte und auf diese Weise nicht vergessen werden.
Begleitet wird das Themenjahr 2013 von der Portalausstellung im DHM im Erdgeschoss der Ausstellungshalle von I.M.Pei und ist bis zum 10. November zentraler Anlaufpunkt.
Unter der Überschrift „Das Themenjahr Open-Air“ werden an elf ausgewählten Orten in Berlin verschiedene Säulen-Ausstellungen installiert. Diese Stadtmarkierungen werfen als thematische Ausstellungen – jeweils vom historischen Ort ausgehend – Schlaglichter auf die Geschichte Berlins in der NS-Zeit.
Weitere Säulen markieren über 50 Ausstellungsprojekte von Partnern des Themenjahres.
Alle 120 Säulenelemente zusammen bieten einen anschaulichen Zugang, der auf die Aktivitäten im Themenjahr aufmerksam macht und diese vernetzt.
Gemeinsam mit den Partnern wurden weitere Serviceprogramme erarbeitet: Unter der Überschrift „Vermittlungsangebote“ sind Workshops und Führungen nicht nur gebündelt, sondern zum Teil auch speziell für das Themenjahr zu den verschiedenen Themen sowie für die unterschiedlichen Alters- und Zielgruppen entwickelt worden.
Das Berliner Themenjahr 2013 ist eine Initiative des Landes Berlin, koordiniert durch die landeseigene Gesellschaft Kulturprojekte Berlin. Dieses Jahr des Gedenkens, der Mahnung, Erinnerung und der aktiven Auseinandersetzung wird unterstützt aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und des Hauptstadtkulturfonds. Es wird realisiert in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern und Förderern, wie der WALL AG.
Sie bieten 2013 eine bereits geplante und ausfinanzierte Veranstaltung an, die zum Themenjahr ZERSTÖRTE VIELFALT passt? Wenn Sie als Kulturveranstalter, Verein, Organisation, Veranstalter, Museum, Künstler oder in ähnlicher Funktion Aktivitäten zum Themenjahr anbieten möchten, tragen Sie sich bitte hier schon jetzt ein: PDF-Datei
Kontakt: themenjahr2013@kulturprojekte-berlin.de
Weiterlesen: www.berlin.de/2013